Creative Hubs & Labs

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Best Practice –

Spannende Labs

Carmen Ludwig, Leiterin des Innovation Hubs, Körber-Stiftung
Carmen Ludwig, Leiterin des Innovation Hubs (Bildnachweis: Körber-Stiftung/Claudia Höhne) 

Körber Innovation Hub

Die Körber-Stiftung wird an ihrem Hauptstandort in der Hamburger Hafencity einen „Innovation Hub“ (Arbeitstitel) schaffen. Junge Social Entrepreneur:innen will sie dadurch fördern, und zwar vor allem in der kritischen Phase zwischen der Konkretisierung der ersten Idee und dem konkreten Businessplan. Der Innovation Hub will Impulse geben, Kompetenzen vermitteln und Kontakte ermöglichen. So will die Stiftung strategische Verknüpfungen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen in Hamburg herstellen sowie das Gewicht der Bürgergesellschaft bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme stärken. 

Als matrix begleiten wir die Konzeptentwicklung und freuen uns sehr über diese spannende Zusammenarbeit mit Carmen Ludwig, Leiterin des Innovation Hubs. 

3 Fragen an Carmen Ludwig: 

Liebe Carmen Ludwig, 
wo steht die Körber-Stiftung augenblicklich beim Thema Innovation Hub? 
Wir stecken aktuell mitten im Entwicklungsprozess, aber wir sind absolut im Zeitplan: Anfang 2023 starten wir mit ersten Formaten und im Herbst 2023 ist die Fläche dann bezugsfertig. Den Entwicklungsprozess gestalten wir mit den relevanten Stakeholdern aus Hamburg, denn wir wollen mit dem Hub einen Mehrwert für den Bereich Social Entrepreneurship schaffen und insbesondere jungen Menschen diesen Ort widmen. 

Was sind zurzeit die größten Herausforderungen?
Das Thema und die Zielgruppe haben so viel Potenzial, dass die Profilschärfung gar nicht so einfach ist. Herausfordernd ist auch, dass die Zielgruppe wiederum sehr heterogen ist und wir daher ein möglichst vielfältiges Angebot schaffen müssen, um den Bedarfen gerecht zu werden – aber genau darin liegt auch der große Reiz an dieser Aufgabe. 

Wo sehen Sie die größten Chancen? 
Es ist eine unfassbare Chance, einen neuen Ort schaffen und gestalten zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit den Partner:innen sehe ich als große Bereicherung und sie bringt viele wichtige Impulse – auch für unsere Arbeit als operative Stiftung. Dass wir uns im Hub zukünftig dem Thema Social Entrepreneurship und Social Innovation mit der Zielgruppe junger Menschen widmen werden, ist letztlich ein Spiegelbild unserer DNA.   

Quick Facts Körber Innovation Hub

NameKörber Innovation Hub
OrtHamburg
KategorieInnovations- und Gründerzentrum
Zielgruppenjunge Social Entrepreneur:innen
ZielFörderung in der kritischen Phase zwischen der Konkretisierung der ersten Idee und dem konkreten Businessplan
SchwerpunktSocial Entrepreneurship & Social Innovation
GründungsjahrEröffnung Herbst 2023
TrägerinKörber-Stiftung

Im Textile Prototyping Lab, Berlin

Textile Prototyping Lab, Berlin 

2017 wurde das Textile Prototyping Lab (TPL) als Forschungsprojekt gegründet. Nach fünf Jahren befindet es sich nun im Übergang zur rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit. Der solide Grundstein dafür ist gelegt. Für die definierten Zielgruppen gibt es inzwischen vielfältige und erprobte Angebote: Young Talents können im TPL ihre eigenen Ideen umsetzen. Professionals wie Designbüros, kleinere Unternehmen, Selbstständige, die aus der Praxis kommen, sowie Industrieunternehmen und Unternehmen aus dem Mittelstand entwickeln hier textile Prototypen. Manchmal sind dies Unternehmen, die aus der Textilbranche kommen, manchmal sind es aber auch Unternehmen, die aktuelle Produkte durch textile Lösungen verbessern wollen. Dabei sind die Arten der Nutzung des Labs sehr unterschiedlich: Von einzelnen Workshops und mehrwöchigen Vorlesungen über die Nutzung einzelner Maschinen (nach einer fundierten technischen Unterweisung) bis hin zur Vergabe eines vollständigen Entwicklungsauftrags an das Team des Labs. Dafür teilen die Kooperationspartner:innen Ressourcen und Know-how – das ist die unabdingbare Basis des Labs.

Darüber hinaus versteht sich das Lab als Transferort und Bildungseinrichtung. Zum Beispiel hat das TPL mit Studierendengruppen an Projekten gearbeitet, die über ein Kompetenzmapping gebildet wurden. Daraus sind mehrere Gründungen entstanden.

Während der Aufbauphase des TPLs haben sich die folgenden Aspekte als erfolgskritisch erwiesen:

  1. Erfolgreiche Methoden der Zusammenarbeit im multidisziplinären Konsortium
  2. Entwicklung verschiedener Tools vom Multistakeholder-Management-Tool über die Materialbibliothek bis hin zum Modulbaukasten mit elektronischen Modulen, welche auch technischen Laien die Entwicklung digitaler Prototypen einfach ermöglichen
  3. Case Studies für verschiedene Zielgruppen, um so verschiedene Angebote zu schaffen
  4. Networking
self shaping textiles (Bildnachweis: weißensee kunsthochschule)

Wir wünschen dem TPL weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zum eigenständigen Lab im lebendigen Innovationsökosystem. Ganz herzlichen Dank an Essi Johanna Glomb, weissensee kunsthochschule berlin, und Sigrid Rotzler, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, für das spannende Gespräch, das wir als Grundlage dieses Artikels geführt haben. Mehr über das Textile Prototyping Lab erfahren Sie hier: Textile Prototyping Lab.

Quick Facts Textile Prototyping Lab, Berlin

NameTextile Prototyping Lab
OrtBerlin
KategorieInnovations- und Forschungslab
Zielgruppen1. Young Talents, 2. Professionals, 3. Industrie, KMUs
ZielSchaffung eines offenen, agilen, interdisziplinären Orts für textiles Prototyping
SchwerpunktOpen Innovation
Gründungsjahr2017
Trägerin


Kooperationspartner
weißensee kunsthochschule berlin, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration

Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V., Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V., Prototypes for Europe
Gefördert vonzwanzig20 – Partnerschaft für Innovation, Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Projektes Future TEX

Lessons learned –

Erfahrungen & Empfehlungen

Prinzipien für Openness in Wissenschaft und Innovation

InnOsci ist ein Projekt des Stifterverbands, das 2019 – 2022 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Ziel durchgeführt wurde, Akteur:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenzubringen. Dabei diente InnOsci als Forum für offene Innovationskultur und Plattform für die gemeinsame Entwicklung von Instrumenten für Innovationen und gesellschaftliche Transformation. Dabei wurden die folgenden Lessons learned als Prinzipien für Openness in Wissenschaft und Innovation formuliert:

1|6 Kollaboration und Co-Kreation

Akteur:innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Sektoren arbeiten gemeinsam in Wissensbildungs- und Gestaltungsprozessen zusammen und können so bessere und breiter akzeptierte Lösungen entwickeln. 

2|6 Wissens- und Informationsaustausch

Beidseitig Wissen und Information zur Verfügung zu stellen und auszutauschen ist Voraussetzung für die Öffnung von Wissenschaft und Innovation. 

3|6 Inklusion und Partizipation

In Wissensbildungs- und Gestaltungsprozessen werden alle potenziell betroffenen Gruppen und Stakeholder, insbesondere auch Minderheiten, integriert. 

4|6 Multidisziplinarität

Unter Einbindung verschiedener Disziplinen und Denkansätze sollen blinde Flecken vermieden und ganzheitlich Probleme besser gelöst werden. 

5|6 Gemeinwohlorientierung

Die Öffnung von Wissenschaft, und zunehmend auch die von Innovation, sowie die damit gewonnenen Erkenntnisse sollen dem Gemeinwohl zugutekommen. Damit tragen offene Wissenschaft und Innovation zu Lösungen der Herausforderungen unserer Gesellschaft – wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Mobilität – maßgeblich bei. 

6|6 Experimentierfreudigkeit

Openness beinhaltet kontinuierliches Testen und Lernen, Mut zum Handeln, Risiken einzugehen und auch Fehler zuzulassen. 

Die matrix gGmbH ist aktives Mitglied im Stifterverband und arbeitet mit dem Verband an gemeinsamen Projekten wie der bundesweiten Initiative MINTvernetzt.

Finanzierung & Förderung

EFRE/JTF-Programm NRW – Gute Chancen für Innovationen

Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
bei der Veranstaltung „Zukunft machen – Transformation gestalten“

Viele Chancen für die Förderung von Innovationsorten und Innovationsökosystemen wird es in Kürze geben. Das wurde am Freitag, den 9. September, während der Veranstaltung „Zukunft machen – Transformation gestalten“ sehr deutlich. Das gesamte EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 wurde mit seinen Eckdaten vorgestellt. Es umfasst insgesamt 4,2 Milliarden Euro.

Besonders interessant fanden wir Neuerungen, die Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW, erläuterte. Sie werden die Vergabe beschleunigen und das Management des Förderprogramms deutlich erleichtern:  

Das sind aus unserer Sicht wirklich gute Nachrichten!

Der Aufruf Regio.NRW soll zum 2. November 2022 erfolgen. Regio.NRW fördert regional wirksame Projekte, die Kooperationsstrukturen stärken und durch Wissens- und Technologietransfer die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft steigern. Das gilt insbesondere dann, wenn die Vorhaben die vielfältigen regionalen Potenziale nutzen, Modell-/Pilotprojekte sind oder bestehende Handlungsfelder maßgeblich erweitern und einen Beitrag zur Standortentwicklung leisten. Anträge stellen können Regionen von mindestens drei Kreisen/kreisfreien Städten oder mindestens einer Million Einwohnern. 

Im Rahmen von JTF NRW werden technische und organisatorische Infrastrukturen, an denen Start-ups, KMU, Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen gemeinsam innovative Forschungsergebnisse und Technologien validieren und in die wirtschaftliche Anwendung bringen gefördert. Darüber hinaus werden die Errichtung und die Ausstattung von entsprechenden Zentren zum Beispiel mit Anlagen, Werkzeugen oder Laborflächen gefördert. Der Fokus liegt auf Wachstumsfeldern mit Bezug zu Green Deal und Digitalisierung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Projektförderung im Rheinischen Revier/nördlichen Ruhrgebiet (Bottrop, Dorsten, Gladbeck und Marl).

Spannende Ansätze bieten auch der Aufruf EFRE.NRW im Themenfeld Circular- Economy-Ansätze und im Themenfeld Nachwuchsförderung.

Beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Innovationsorten, Innovationsökosystemen und außerschulischen Bildungsorten denken wir weit über sichtbare und unsichtbare Mauern von physischen Räumen und Disziplinen hinaus. Deshalb passen diese Förderansatz besonders gut zu unserer Vorgehensweise bei der Entwicklung dieser Orte.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gut besetzt, bot eine tolle Atmosphäre mit ausgezeichneten Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Wir haben sie gut genutzt. Danke!

Weitere Informationen soll es in Kürze hier geben: https://www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/projektaufrufe/regionrw-2-aufruf/

Strategien, Studien & Forschung

Die Gestaltung von Innovations­räumen wird in
NRW politisch gefördert.

Innovationsstrategie des Landes NRW

Zunächst ist es wichtig zu benennen, dass der Innovationsbegriff des Landes auch Innovationen der Sozialwirtschaft einschließt und damit neben Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auch weitere gesellschaftliche Akteure wie ehrenamtliche Betreiber:innen von Makerspaces in ihrer Innovationstätigkeit fördern soll. Damit geht auch einher, dass Innovationen natürlich nicht immer technologischer Natur sind und beispielsweise soziale Innovationen und Produktentwicklungen im Dienstleistungssektor teilweise einer anderen Förderung bedürfen als technische und industrielle Themen. 

Im Handlungsfeld „Vernetzung intensivieren“ stellt die Förderung von Clustern, Hubs und Innovationsnetzwerken neben Wissensaustausch und -transfer einen wesentlichen Bestandteil dar. Internationale Ausrichtung und Synergien im deutschlandweiten Innovationsnetzwerk sind ausdrücklich vom Land erwünscht. Auch der Reallabor-Ansatz für Transformationsprozesse wie im Rheinischen Revier und in der Metropole Ruhr soll landesweit angewendet werden. 

Im Bereich Open Innovation sollen agile Beteiligungsformate in Unternehmen die Produktentwicklung bereichern und die Zusammenarbeit von Akteur:innen aus Forschung und Privatwirtschaft stärken.  

Zitat Innovationsstrategie, S. 53: „Wir wollen Open Innovation weitere Impulse geben. Beispiele sind die Verbindung von Maker- oder Co-Working-Spaces mit Open-Innovation-Plattformen, Kreativlabore oder die Begleitung der Zusammenarbeit von Start-ups und etablierten kleinen und mittleren Unternehmen. Die bestehenden Angebote wollen wir durch ein Förderprogramm zur Schaffung von Plattformen für die Kooperation und Kollaboration ausbauen.“ 

Den Hochschulen kommt im Rahmen der Fördermaßnahme „Start-up Transfer“ eine besonders wichtige Rolle für die Schaffung von lokalen Innovationsökosystemen zu, denn es sollen auch explizit „Innovationslabore“ an Hochschulen gefördert werden. 


Zukunftsvertrag für NRW

Wenn Sie Innovationsökosysteme aufbauen oder weiterentwickeln wollen, möchten wir gerne die folgenden Anknüpfungspunkte in der neuen Koalitionsvereinbarung des Landes Nordrhein-Westfalen hervorheben: 

  • Aufbau eines Reallabors zur Bürger:innenbeteiligung für den Strukturwandel in der Kohleregion Rheinisches Revier (S. 16) 
  • Industrie: Landesweiter Innovation Hub für Kunststoffrecycling (S. 21) 
  • Berufliche Bildung: Planung von Innovationslaboren an Berufskollegs in Zusammenarbeit mit den Kammern (S. 65) 
  • Außerschulische Bildung: zdi-Netzwerk mit Schüler:innen-Laboren und Ausbau der Programme im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (S. 66 – 67) 
  • Weitere thematische Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren, die als Hub konzipiert werden können (Beispiel: Künstliche Intelligenz) 
  • Stärkung der Innovationsökosysteme zu sozialen Innovationen (S. 73) 
  • Gründungsförderung: Ausbau der „DWNRW-Hubs“ für Start-ups als regionale Netzwerke (S. 73) 
  • Neue Formen des Wohnens für Auszubildende und Studierende (S. 113) – hier arbeiten wir als matrix bereits an der Konzeptentwicklung für einen Azubicampus an einem Standort 
  • Innovations- und Experimentierräume für Kreativschaffende (S. 124) – Förderung unter anderem als Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden 

Diese politischen Rahmenbedingungen bieten den Raum für spannende Formate zur Förderung von Co-Kreation in den unterschiedlichsten Themenfeldern und zeigen, dass eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation durch partizipative Räume geleitet werden sollte. Aktuell befindet sich das Team Creative Hubs & Labs der matrix in der Projektentwicklungsphase von Innovationsräumen zu verschiedenen Themen, die auch auf die zukünftige Strategie des Landes einzahlen.


New Work als Heilsbringer?

Expert:innen-Studie von Brugger, Teichert, Neumann, Dodt

Die Autoren verstehen New Work als mögliche Lösungsstrategie für den Fachkräftemangel. Aus dieser Perspektive heraus stellen sie in der Studie unter anderem Fragen nach dem Verständnis von New Work, nach den Hemmnissen und Herausforderungen der Implementierung sowie nach den Anforderungen, die sich für die Führung und das Organisationsmodell ergeben. Insgesamt wurden 137 Personen in unterschiedlichen Rollen, Branchen und Sektoren befragt. Bei den Hemmnissen für die Einführung des New-Work-Prinzips „Selbstverantwortung“ stand zum Beispiel das Thema „Angst“ weit oben. Dazu liefert die Studie dann Handlungsempfehlungen. Dieser Logik folgt die Studie für alle New-Work-Prinzipien. Im Fazit kommen die Autoren zu dem Schluss, dass New Work ein guter Hebel für Produktivität und Arbeitgeberattraktivität sein könne, allerdings müsse die Einführung in gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und wissenschaftliche Kontexte eingebettet werden.

Tools, Methoden & Typologie

Ein Innovation Lab für eine Region konzipieren 
Checkliste Teil 3:  Betriebsmodell und Finanzierungskonzept

In der Region soll ein neuer Innovationsort entstehen, aber wofür genau?

Es gibt bereits eine Idee und Fördergelder stehen bereit, aber wie genau soll das Innovation Lab ausgestaltet werden?

Im Meeting nicht im richtigen Moment aufgepasst und jetzt sollst du ein Innovation Lab planen?

Unsere Checkliste zur Konzipierung von Innovation Labs gibt Orientierung und hilft, die Planungsarbeit zu strukturieren. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen linearen Prozess: Immer wieder muss auf vorherige Ergebnisse zurückgegriffen, diese überprüft und ggf. angepasst werden.

Zudem sollte ein partizipativer Prozess angestrebt werden, bei dem die Fragen gemeinsam mit den Projektpartner:innen, Stakeholder:innen und vor allem den Zielgruppen bearbeitet werden. Nur so entsteht ein – an den tatsächlichen Bedürfnissen der Region ausgerichteter – Ort, der einen echten Mehrwert für das Innovationsökosystem liefern kann.

Die Checkliste gliedert sich in fünf inhaltliche Teile: 

  1. Teil: Strategische Positionierung und Zielbild
  2. Teil: Nutzungskonzept
  3. Teil: Betriebsmodell und Finanzierungskonzept
  4. Teil: Raumkonzept und Ausstattung
  5. Teil: Umsetzung und Test

Aufbauend auf der in Teil 1 und 2 beschriebenen strategischen Positionierung, dem Zielbild und dem Nutzungskonzept geht es in Teil 3 darum, das Betriebsmodell und das Finanzierungskonzept zu entwickeln.

Teil 3: Betriebsmodell und Finanzierungskonzept

  • Was sind die zu erwartenden Kosten? 
    Es geht darum, zunächst die relevanten Kostenarten zu identifizieren wie Personalkosten, Betriebskosten, Investitionskosten und diese aufzuschlüsseln. Die Höhe der Kosten richtet sich vor allem nach dem entwickelten Nutzungskonzept und dem Raumkonzept und der Ausstattung (Teil 4 unserer Serie).
  • Welchen Kostenbeitrag bzw. Einnahmebeitrag leisten die einzelnen Angebote und Programme? 
    Wieder ausgehend vom Nutzungskonzept sollte abgeschätzt werden, welche Angebote wie oft durchgeführt werden könnten, mit welchem Personal und welchem Equipment, welche konkreten Kosten dadurch entstehen bzw. welche Einnahmen dadurch erzielt werden könnten. Bei diesem Blick in die Glaskugel geht es selbstverständlich zunächst um eine grobe Schätzung, um ein Gefühl für mögliche Gesamtvolumen sowie die Zusammenhänge zwischen Angebot und Kosten bzw. Einnahmen zu bekommen.  
  • Welches Personal wird benötigt? 
    Häufig gibt es in Regionen bereits Zusagen für Investitionen oder fortgeschrittene Bauvorhaben, die einer Nutzung zugeführt werden sollen. Bei der Planung des Personals und Finanzierung des Personals sieht es in der Regel eher dünn aus. Nach unserer Erfahrung ist das richtige Personal aber für das Gelingen entscheidend. Gerade beim Aufbau und der Etablierung des Innovationsortes sind Menschen erforderlich, die für die Idee brennen und in der Lage sind, ihre Begeisterung auf mögliche Partner:innen zu übertragen. Entsprechend sollten für die zu Beginn wichtige Netzwerkarbeit, aber auch die anderen Tätigkeitsfelder, ausreichende Personalstellen eingeplant werden. 
  • Wie können unterschiedliche Finanzierungsmodelle aussehen? 
    Bei der Finanzierung bewegen sich die verschiedenen Modelle immer im Spannungsfeld zwischen privater Finanzierung und wirtschaftlicher Ausrichtung und einer öffentlichen Finanzierung und gemeinnütziger Ausrichtung. In der Praxis sind gemischte Modelle die Regel. Wichtig ist, verschiedene Einnahmequellen zu planen, die eine Grundfinanzierung sicherstellen, aber auch Einnahmen über außergewöhnliche Angebote z.B. durch Unternehmenspartnerschaften einzuplanen. Spätestens hier entstehen in den Machbarkeitsstudien häufig die Knackpunkte und wichtige strategische Entscheidungen müssen getroffen werden, die dann häufig mit der Frage der Trägerschaft verbunden sind. 
  • Was bedeutet dies für die Trägerstruktur? 
    Neben der Frage der Rechtsform und der entsprechenden Konstruktion der Trägerstruktur ist wesentlich, welche Institutionen in der Lage sind und auch zusichern, sich in eine Trägerstruktur einzubringen. Neben den öffentlichen Einrichtungen sind auch Stiftungen und Unternehmen wichtige Träger:innen, die sich nicht nur finanziell, sondern auch in der strategischen Gestaltung einbringen sollten. Daher sollte das Trägermodell so ausgestaltet sein, dass ein reibungsloser Geschäftsbetrieb möglich ist, aber eine breite Einbindung vor allem der unterschiedlichen Zielgruppen und Partner:innen im Trägermodell ermöglicht wird und so die Akzeptanz und nachhaltige Gestaltung des Innovationsortes sicherstellt. 
  • Wer betreibt den Ort? 
    Die eigentliche Trägerschaft des Innovationsortes ist zunächst losgelöst von der Betreiberfrage. Trägerschaft und Betrieb müssen nicht zwingend in einer Hand liegen. Wichtig ist bei der Konstruktion des Betriebsmodells den Zugang für die Zielgruppen, Partner:innen oder auch Dritte zu gewährleisten.  
  • Wie können verschiedene Ausbaustufen aussehen? 
    In der Regel sollten verschiedene Ausbaustufen für die ersten Jahre geplant werden. Auch vor der Fertigstellung von Gebäuden sollte mit der Vorarbeit oder sogar ersten Aktivitäten, wie Testangeboten (siehe Teil 5), begonnen werden. Die Verteilung der Investitionskosten über die ersten Jahre muss eng auf das Nutzungskonzept abgestimmt werden. 
  • Passfähigkeit zu aktuellen und kommenden Förderprogrammen überprüfen.
    Es ist zu prüfen, wie die einzelnen Entwicklungsstufen über mögliche Förderprogramme unterstützt werden können. In der Regel muss nicht das Gesamtvorhaben gefördert werden, daher sollten einzelne Förderbausteine geplant werden. Neben der Clusterung nach Investitionen oder der beispielsweise didaktischen Entwicklung von Formaten sollte auch unterschieden werden zwischen der Anschubfinanzierung in der Entwicklungsphase und möglicher Förderung z.B. durch Fachkräfteprogramme oder F&E-Projekte im Betrieb des Innovationsortes. 

Teil 4: Raumkonzept und Ausstattung im nächsten Newsletter 5|22 …

Menschen & Projekte der matrix

Anna Gruetering, matrix-gmbh
Anna Grütering, Expertin für Technologie- und Gründerzentren bei der matrix

Ich will etwas bewegen.“

Hallo Anna,
du bist Expertin für die Entwicklung von Technologie- und Gründerzentren. Seit Anfang August bist du Beraterin bei der matrix im Bereich Creative Hubs & Labs. Herzlich willkommen!

Was passiert gerade in diesem spannenden Feld der Technologie- und Gründerzentren?
Lange Zeit waren Gründer- und Technologiezentren eng an eine Förderlogik gebunden, die vor allem dafür gesorgt hat, dass Flächen vermietet wurden, ohne immer genau darauf zu achten, wer da einzieht und ob so ein innovatives Umfeld entstehen kann. Heute richtet die Förderung den Fokus viel stärker darauf, dass Synergien entstehen können zwischen Gründern, Start-ups und etablierten Unternehmen, die da zusammenkommen. Idealerweise ist dann noch eine Hochschule mit dabei und gerne auch eine Berufsschule. Richtig aufgesetzt entwickelt sich so ein ganzes Innovationsökosystem, das sich mit weiteren Einrichtungen wie zum Beispiel einem FabLab oder einem MakerSpace verknüpft.  

Du bist seit Anfang August bei der matrix. Was hat dich bewogen, zur matrix zu kommen? 
Besonders gefällt mir, dass hier sehr verschiedene Leute aus unterschiedlichen Bereichen mit sehr verschiedenen Qualifikationen arbeiten. Sie bringen ganz unterschiedliche Perspektiven ein: vom Industriedesigner, der Produktdesignerin über den Volkswirt, den Geografen bis hin zu der Kommunikationsexpertin. Hier kann jeder seine Stärken und Erfahrungen einbringen. Es ist ein sehr gutes Team, das dieses Themenfeld Creative Hubs & Labs bearbeitet. Die matrix hat sich ja auch auf die Fahnen geschrieben, gemeinsam mit Partnern das Thema Innovationszentrum neu zu denken. Das finde ich superspannend. Und auch die Verbindung mit der MINT-Bildung bei der matrix bietet viele Chancen. Wie kann man Innovation und Gründung schon früh an die Schüler:innen bringen? Das ist eine sehr spannende und anspruchsvolle Aufgabe. 

Welche Kompetenzen kannst du hier einbringen? 
Ich komme ja aus der „klassischen“ Wirtschaftsförderungsberatung. Ein Fokus von mir lag auf der Entwicklung von Gründer- und Technologiezentren. Hier habe ich mehrere Jahre Erfahrung, auch weit über NRW hinaus. Dabei habe ich die ganze Spanne abgedeckt: von der Neukonzeption bis zur Evaluation. Meine BWL-Kenntnisse kann ich dabei sehr gut einbringen. Mir ist das Thema Innovation wirklich wichtig, denn nur so können wir den Standort und die gesamte Gesellschaft weiterbringen. Ich will etwas bewegen. Deshalb passe ich gut zur matrix.  

Liebe Anna,
was machst du, wenn du nicht arbeitest?
Wenn ich nicht arbeite, bin ich mit meinem Mountain Bike oder mit meinem Hund im Wald unterwegs. Kurze Strecken machen wir auch zu dritt 😊.  


Die Studiengruppe im FabLab TechWorks der Crown Prince Foundation (Adriana: vierte von links).

Digitale Fertigungstechnologie in einem Schwellenland 

Die FabAcademy in Jordanien als Chancengeberin

Gerade kam Adriana, die Expertin der matrix für FabLabs, Digital Prototyping und Smart Textiles, aus Jordanien zurück. Sie ist auch Instructor der FabAcademy und hat vor Ort ihre Studiengruppe im FabLab TechWorks der Crown Prince Foundation begleitet.  

Jordanien? Welchen Nutzen stiftet ein FabLab in Jordanien? Was macht die FabAcademy dort? Jordanien ist ein Land mit einer – im Hinblick auf soziale Aspekte und Bildung – extrem heterogenen Bevölkerung. Das TechWorks hingegen ist offen für jeden und jede. Hier können Menschen, die lernen wollen, sich auch ohne formale Bildung mit digitalen Fertigungsverfahren und modernen Produktionstechnologien beschäftigen. Sie finden im FabLab die erforderliche Technologie vor, qualifizierte Begleitung durch Fachpersonal und Austausch in der Community. Gemäß dem FabLab-Motto „How to make (almost) anything“ erleben sie hier Selbstwirksamkeit und entwickeln sich weiter. Das eröffnet ihnen ganz neue Chancen. Neben dieser individuellen Ebene will das FabLab in Jordanien Gründung initiieren und schafft die Möglichkeit, Gesellschaft zu verändern. Denn Projekte von FabLabs haben direkten Impact auf die lokale Umgebung, wie zum Beispiel das Projekt von Amin Yousef, der eine 3D-gedruckte Handprothese für die totale Mobilisierung der Hand entwickelt hat, oder das Projekt Water-Saver von Suha Mohammad Al Habashneh, das darauf abzielt, Wasser beim Füllen von Tanks zu sparen, eines der größten Probleme in Jordanien, dem Land mit der zweitgrößten Wasserknappheit der Welt. 

Welche Rolle spielt dabei die FabAcademy? Und wie funktioniert sie? Die FabAcademy ist das globale Fortbildungsprogramm der FabFoundation und wird von Neil Gershenfeld, Professor und Direktor des Zentrums für Bits und Atoms des MIT, online geleitet. In intensiven und strikt durchgetakteten 16 Wochen erwerben die Studiengruppen Fähigkeiten von Computer-Aided Design (CAD) über Electronics Design bis hin zu 3D-Druck. Während der gesamten Ausbildungszeit setzen sie ihre Projekte in einem FabLab ganz praktisch um, dabei werden sie von einem oder einer Instructor lokal unterstützt und haben Zugang zu einer Plattform mit einer weltweit vernetzten Community sowie interaktiven Video-Vorlesungen. Die Teilnehmenden durchlaufen alle Phasen eines Entwicklungsprojektes unter Nutzung digitaler Fertigungstechnologien, indem sie jede Woche ein kleines Projekt passend zum Thema bearbeiten. Eine der Gruppen (task class) ist beispielsweise mechanisches und maschinelles Design. Hier hat die FabLab-TechWorks-Gruppe eine Tonformungsmaschine entwickelt, eine 4-Achsen-CNC, die mit dem Ziel entworfen wurde, Ton in Figuren zu formen, die von Menschenhand nicht hergestellt werden können, und das industrielle Handwerk mit Ton in einem schnellen Prozess neu zu interpretieren. 

Eine Unterrichtseinheit mit Neil Gershenfeld
Ein Bauelement aus dem Lab
Adriana mit einem Teil des Teams

Zum Schluss setzen sie ihr individuelles, selbst konzipiertes Projekt um und qualifizieren sich dabei auch im Projektmanagement. Am Ende können Teilnehmende dann eigenständig digitale Fertigungsprojekte in einem FabLab durchführen und leiten. Viele dieser Teilnehmenden werden später selbst Instructor und tragen den Geist der FabLabs weiter oder gründen sogar ihre eigenen Labs, wie es in diesem Jahr drei von Adrianas Teilnehmer:innen auf den Weg gebracht haben. So war es auch bei Adriana selbst. Sie hat 2016 die FabAcademy absolviert. Seitdem brennt sie für die Idee und hat schon zahlreiche Projekte umgesetzt. Aktuell leitet sie im Auftrag der matrix das Projekt shemakes.eu und ist Teil des Projekts MakeOpaedics. Jetzt ist sie aber vor allem gespannt auf die Graduierung ihrer Lerngruppe in Jordanien. Viel Erfolg! 


Das Waidhaus in Görlitz soll weiterentwickelt werden zu einem internationalen Innovationsort für Denkmalpflege.

Handwerk trifft Co-Kreation

Das geschichtsträchtige Waidhaus in Görlitz wurde in der Vergangenheit als Kompetenzzentrum für Weiterbildungen von Handwerker:innen verschiedener Gewerke im Bereich Denkmalrestauration genutzt. Nun hat die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH einen Prozess zur Weiterentwicklung des Zentrums mit internationaler Ausrichtung im lokalen Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien gestartet und beauftragte matrix mit einer Machbarkeitsstudie für das neue Konzept. Zur Zielgruppe zählen nicht nur interessierte Handwerker:innen, sondern auch die Bürgerschaft und touristische Besucher:innen. Die Tradition der Restauration soll mit spannenden co-kreativen Ansätzen der breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden sowie agile Formen des Lernens schaffen und damit den ersten modernen Innovationsort für Denkmalpflege. 

3 Fragen an Benedikt M. Hummel, Bürgermeister für Kultur, Jugend, Schule, Sport, Soziales, Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Görlitz.

Benedikt M. Hummel, Bürgermeister der Stadt Görlitz
Benedikt M. Hummel (Bildnachweis: Toni Keil, Wochenkurier)

Können Sie das Projekt bitte kurz aus Ihrer Sicht zusammenfassen? Worum geht es? 
Im Görlitzer Waidhaus, dem ältesten erhaltenen Profanbau der Stadt, betrieb die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über zwanzig Jahre eine Denkmalakademie, in welcher, durchgeführt durch den Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V., eine Handwerkerfortbildung zum „Restaurator im Handwerk“ betrieben wurde. 

Die Tradition der Vermittlung traditioneller Handwerkstechniken für die Sanierung und Restaurierung von Denkmalen soll nun zukunftsfähig weitergeführt werden.  Bedarfsorientiert sollen hierfür Präsenz- und Onlineformate entwickelt und genutzt werden. Der Wirkungsgrad des Projektes umfasst lokale, regionale und internationale Ebenen und wird dabei einen besonderen Fokus auf das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien legen.  Schulische und touristische Formate gewährleisten, dass die Informationen auch durch Dritte in angemessener Weise vermittelt werden können und gleichermaßen professionelle Abnehmer und Laien erreichen.  Das Görlitzer „Kompetenzzentrum für Handwerk in der Denkmalsanierung“ soll in diesem Sinne einen nachhaltigen Beitrag zur Pflege und Vermittlung des nationalen und internationalen Kulturerbes leisten. 

Was sind dabei die Herausforderungen? Welche Chancen ergeben sich aus Ihrer Sicht?  
In praktisch allen Bundesländern gibt es ein oder mehrere ‚Denkmalzentren‘, die sich mit unterschiedlichen Konzepten der Pflege und Sanierung von Denkmälern befassen. Als Herausforderung zeigt sich, dass es für den selbsttätigen Erhalt der Zentren keinen ausreichenden gewerblichen oder Bildungsmarkt gibt. Handwerkskammern unterstützen die jeweiligen Anliegen zwar regelmäßig oder sind gar an der Finanzierung beteiligt, sehen aber keine Möglichkeit, den vollständigen Kanon der Restauratorenausbildung in die handwerkliche Regelausbildung zu integrieren. Für eine Postqualifikation fehlt in der Breite wiederum die wirtschaftliche Motivation, da der Anteil handwerklicher Aufträge im Denkmal fast überall vergleichsweise marginal ist.  

Görlitz war und ist hier aufgrund des herausragenden Bestandes von rund 4.000 Baudenkmälern ein überproportionaler Markt, der einerseits nicht repräsentativ ist, andererseits aber gerade deshalb auch in Zukunft als Ort restauratorischer Fortbildungsangebote in Präsenz ideal geeignet ist. Der mit der Projektentwicklung einhergehende Aufbau eines Netzwerkes mit vergleichbaren Anbietern stellt wiederum sicher, dass Synergien genutzt und Konkurrenzen vermieden werden.   

Welche Bedeutung hat das Projekt und das Waidhaus für die Stadt Görlitz?
Die einzigartige Dichte an Baudenkmälern unterschiedlichster Epochen, welche das Stadtbild von Görlitz prägen, stellt für die Stadt ein essenzielles und schützenswertes Gut dar, welches es zu erhalten gilt. Der Schaffung und Weitergabe von intellektuellem Kapital und handwerklichen Kompetenzen in der Denkmalpflege kommt daher ein erheblicher Stellenwert zu. Ein Zentrum dieses Wissensaustausches in unserer Stadt zu etablieren erscheint aus diesem Grunde folgerichtig und am Ort des Waidhauses im Herzen der Stadt auch stimmig verankert.  

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